Was ist ein Anlagenabgang?
Ein Anlagenabgang liegt vor, wenn ein Anlagegut dein Betriebsvermögen verlässt. Das kann beispielsweise passieren, wenn du eine Maschine verkaufst, einen betrieblich genutzten Gegenstand privat übernimmst oder ein Anlagegut durch Verlust oder Verschrottung nicht mehr zur Verfügung steht. Damit dein Anlagevermögen korrekt erfasst bleibt, musst du den Anlagenabgang entsprechend dokumentieren und verbuchen.
Welche Arten von Anlagenabgängen gibt es?
Je nachdem, warum ein Anlagegut dein Betriebsvermögen verlässt, unterscheidest du zwischen drei Arten von Anlagenabgängen.
Verkauf eines Anlageguts
Du verkaufst ein Anlagegut, das du bisher betrieblich genutzt hast. Dabei scheidet das Anlagegut aus deinem Betriebsvermögen aus. Je nach Verkaufspreis und Restbuchwert kann ein Gewinn oder Verlust entstehen. In der folgenden Anleitung erfährst du, wie du den Verkauf eines Anlageguts erfasst:
Privatentnahme eines Anlageguts
Du möchtest ein betriebliches Anlagegut künftig ausschließlich privat nutzen? Dann handelt es sich um eine Privatentnahme. Das Anlagegut verlässt dein Betriebsvermögen, ohne dass du es an Dritte verkaufst. Wie du eine Privatentnahme erfasst, erfährst du hier:
Privatentnahme eines Anlageguts
Verlust oder Verschrottung eines Anlageguts
Ein Anlagegut kann auch durch Verlust, Beschädigung oder Verschrottung aus deinem Betriebsvermögen ausscheiden. Das ist beispielsweise der Fall, wenn eine Maschine nicht mehr repariert werden kann und du sie entsorgst. Wie du einen solchen Anlagenabgang dokumentierst, zeigt dir diese Anleitung:
Verlust oder Verschrottung eines Anlageguts
Was solltest du bei einem Anlagenabgang beachten?
Bei einem Anlagenabgang ist wichtig, dass du das betroffene Anlagegut korrekt aus deinem Anlagevermögen entfernst. Berücksichtige dabei insbesondere den Zeitpunkt des Abgangs, den vorhandenen Restbuchwert und den Grund für das Ausscheiden.
Wähle die passende Anleitung aus, um den jeweiligen Anlagenabgang in WISO MeinBüro zu erfassen.